Informationen zur Studie

Mein Medienkonsum

Informationen zur Studie, zum Ablauf und zur Teilnahme

Kurzüberblick

Worum geht es?

In der Studie „Gaming- und Bildschirmzeiten von Jugendlichen in der stationären Jugendhilfe“ wird untersucht, wie Jugendliche in stationären Jugendhilfeeinrichtungen digitale Medien in ihrer Freizeit nutzen.

Im Mittelpunkt stehen Smartphone- und Bildschirmzeiten, digitale Spiele, Freizeitaktivitäten, Regeln und Unterstützung bei der Mediennutzung sowie die Zufriedenheit mit der eigenen Bildschirmzeit.

Die Befragung ist Teil einer Masterarbeit im Studiengang Psychosoziale Beratung (M.A.) an der DIPLOMA Hochschule.

Warum ist die Studie wichtig?

Digitale Medien gehören für viele Jugendliche selbstverständlich zum Alltag. Gleichzeitig gibt es bisher nur wenig spezifische Daten dazu, wie Jugendliche in stationären Hilfen zur Erziehung Medien nutzen und wie sie medienerzieherische Begleitung erleben.

Viele bekannte Jugendstudien beschreiben Mediennutzung allgemein. Jugendliche in stationären Hilfen zur Erziehung werden dabei aber häufig nicht gesondert betrachtet. Die Studie soll dazu beitragen, diese Lücke etwas zu schließen.

Ziel ist nicht, einzelne Jugendliche oder Einrichtungen zu bewerten. Ziel ist es, besser zu verstehen, wie Mediennutzung in der stationären Jugendhilfe aussieht und welche pädagogischen Fragen sich daraus ergeben.

Wer kann teilnehmen?

Teilnehmen können Jugendliche, die:

  • in einer stationären Jugendhilfeeinrichtung leben,
  • zwischen 12 und 21 Jahren alt sind.

Die Teilnahme ist freiwillig. Jugendliche können selbst entscheiden, ob sie mitmachen möchten. Ein Abbruch ist jederzeit möglich und hat keine Nachteile.

Wie läuft die Befragung ab?

Die Befragung findet online statt. Die Jugendlichen erhalten über ihre Einrichtung einen Zugangscode oder QR-Code. Damit können sie den Fragebogen am Smartphone, Tablet oder Computer öffnen.

Die Bearbeitung dauert ungefähr 15 bis 20 Minuten. Wenn Jugendliche technische Hilfe benötigen, kann eine Betreuungsperson unterstützen. Die Antworten sollen aber von den Jugendlichen selbst kommen.

Was wird gefragt?

Der Fragebogen enthält Fragen zu verschiedenen Bereichen:

Es werden keine Namen, keine Adressen, keine Telefonnummern und keine E-Mail-Adressen der Jugendlichen abgefragt.

Was passiert mit den Ergebnissen?

Die Antworten werden wissenschaftlich ausgewertet und nur zusammengefasst dargestellt. Es geht nicht um einzelne Jugendliche, einzelne Wohngruppen oder einzelne Einrichtungen.

Die Ergebnisse können zum Beispiel zeigen:

Einrichtungen können auf Wunsch eine Zusammenfassung der Ergebnisse erhalten. Diese Zusammenfassung dient der fachlichen Orientierung und soll pädagogische Reflexion unterstützen.

Es werden keine Ranglisten erstellt und keine einzelnen Einrichtungen miteinander verglichen.

Was Einrichtungen wissen sollten

Einrichtungen unterstützen vor allem organisatorisch. Dazu gehört zum Beispiel:

  • Informationen zur Studie weitergeben,
  • Einwilligung der unter 16 jährigen einholen und verwalten,
  • Zugangscodes oder QR-Codes ausgeben,
  • bei technischen Fragen helfen,
  • auf Freiwilligkeit und Datenschutz hinweisen.

Wichtig ist: Die Teilnahme darf für Jugendliche nicht verpflichtend wirken. Jugendliche sollen frei entscheiden können, ob sie teilnehmen möchten. Die Einrichtung erhält keine Einzeldaten und keine Antworten einzelner Jugendlicher.

Datenschutz und Einwilligung

Die Befragung ist datensparsam angelegt. Es werden keine direkten Identifikationsdaten abgefragt. Die Antworten werden nicht mit Namen verbunden und nur zusammengefasst ausgewertet.

Bei Jugendlichen unter 16 Jahren wird vor der Teilnahme eine Einwilligung der sorgeberechtigten bzw. gesetzlich vertretungsberechtigten Person eingeholt. Jugendliche ab 16 Jahren können der Teilnahme selbst zustimmen, sofern sie die Informationen verstehen und freiwillig entscheiden.

Unabhängig vom Alter gilt: Die Teilnahme ist freiwillig. Jugendliche können die Teilnahme ablehnen oder den Fragebogen abbrechen.

Projektzeitraum

Die Studie befindet sich im Zeitraum von Vorbereitung, Akquise, Befragung und anschließender Auswertung. Der Befragungszeitraum ist für den Sommer 2026 vorgesehen. Danach werden die Daten ausgewertet und im Rahmen der Masterarbeit zusammengefasst.

Weitere Informationen

Hier finden Sie die wichtigsten ergänzenden Informationen zur Studie und zum Datenschutz.

Kontakt

Bei Fragen zur Studie oder zum Datenschutz können Sie sich wenden an:

Christoph Hoffmann
DIPLOMA - Master Psychosoziale Beratung
E-Mail: info@meinmedienkonsum.de